Feb 26, 2019

Das 1×1 der Hosenformen

Aktualisiert am 26. November 2020

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Frauen in Hosen als Mannweiber verschrien wurden. Bis in die 50er Jahre hinein waren Hosen fast nur Männern vorbehalten, während Frauen sich feminin in Röcke oder Kleider zu hüllen hatten. Marlene Dietrich war in den 1930ern eine echte Vorreiterin, was die Hosenmode für Damen anging. Als feministisches Statement haben nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr Frauen begonnen, Hosen zu tragen. Zum Glück muss man sagen, denn Hosen verleihen Bewegungsfreiheit und sind so vielseitig, dass ihr Siegeszug in der Damenmode nicht mehr aufzuhalten war. Um Dir in dem Dschungel der unzähligen Hosenformen einen kleinen Durchblick zu geben, kommt hier unser kleiner Ratgeber.

Welche Hosenformen gibt es?

7/8-Hose / Cropped Hose / Caprihose
Anzughose
Baggy Pants
Bermudas
Boyfriend Jeans
Bundfaltenhose
Cargohose
Chino
Culotte
Gaucho Pants
Haremshose / Sarouselhose
High-Waist Hose
Hotpants
Jogger
Karottenhose
Leggings
Marlenehose
Mom Jeans
Palazzo-Hose
Radlerhose
Schlaghose
Skinny Jeans
Steghose/Keilhose

 


Was ist eine Schlaghose?

Back to the 70s! Die Schlaghose wurde in den 1970ern dermaßen berühmt, dass kaum ein anderes Kleidungsstück so sehr mit dem Spirit der Hippie Ära in Verbindung gebracht wurde, wie die Schlaghose. Männer, Frauen, Kinder – alle trugen die Hosen, die an den Oberschenkeln sehr eng sitzen und ab dem Knie immer weiter werden. Schlaghosen sind wahre Proportionswunder und stehen wirklich jeder Frau, vorausgesetzt sie trägt die richtigen Schuhe: Absatz ist ein Must bei Schlaghosen, dabei ist es aber egal, ob es sich um Plateauschuhe, Pumps oder Wedges handelt. Dann zaubert die Schlaghose Endlosbeine und eine super schlanke Silhouette. Dazu kombiniert man am besten auf Taille geschnittene Oberteile wie Blusen, Shirts oder kurze Lederjacken.

Wem steht’s:
Allen
Das gilt:
Unbedingt hohe Schuhe tragen und kurze, bzw. taillierte Oberteile dazu kombinieren.
Diese Schuhe passen dazu:
Plateauschuhe, Pumps, Stiefeletten, Wedges, Bikerboots

Was ist eine Marlenehose?

Ihren Namen verdankt die Marlenehose dem 30er Jahre Filmstar Marlene Dietrich, die entgegen aller Konventionen Hosen trug und diese besondere Hosenform so berühmt gemacht hat. Die Marlenehose ist bodenlang, ziemlich weit geschnitten und sitzt schmal auf der Hüfte. Aufgrund ihres sehr weiten Schnitts ist die Marlenehose nicht ganz einfach zu kombinieren, am besten wirken dazu feminine, schmale und kurze Oberteile.

Wem steht’s:
Großen, schlanken Frauen
Wem steht’s nicht:
Sehr kleinen und molligen Frauen
Das gilt:
enge Oberteile zur weiten Marlenehose, evtl. passender Blazer oder ein schmaler Rollkragenpullover
Diese Schuhe passen dazu:
Pumps, Riemchenschuhe, Stiefeletten
Für große Frauen: Flache maskuline Schuhe wie Brogues, Loafers oder Boatshoes

Was ist eine Anzughose?

Die klassische Anzughose ist schmal geschnitten, mit geradem Hosenbein und hat eine Bügelfalte. Sie steht praktisch allen Frauen und Figurtypen. Gute Anzughosen zeichnen sich durch hochwertige Materialien wie Wolle aus. Beim Styling gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Herrenmode: Mit grauen, navyblauen oder schwarzen Anzughosen macht man nichts falsch, dazu passen nicht nur Blusen, sondern auch schmale Herrenhemden, Blazer oder auch mal Lederjacken.

Wem steht’s:
Allen
Das gilt:
Gute Stilbrüche entstehen durch maskuline Schuhe, Leder- oder Bikerjacken
Diese Schuhe passen dazu:
Pumps, Stiefeletten, Brogues, Loafers

Was ist eine Haremshose?

Die Sarouel- oder Haremshose kam vor einigen Jahren wieder stark in Mode und belebt seither die Damenmode. Kennzeichnend für die Haremshose ist der tiefe Schritt, der zum Teil bis in die Kniekehlen hängt. Die Sarouelhose ist an den Oberschenkeln sehr weit und an den Waden schmal geschnitten. Das sorgt für ausgeglichene Proportionen und macht, gerade bei kleinen Frauen, eine gute Figur.

Wem steht’s:
Kleinen Frauen, molligen Frauen
Wem steht’s nicht:
sehr großen Frauen
Das gilt:
Longtops dazu und mit Accessoires punkten
Diese Schuhe passen dazu:
Sandalen, Zehentreter

Was ist eine Culotte?

Die Culotte ist seit einigen Jahren die Trendhose schlechthin. Sie ist im Saum ähnlich weit wie eine Marlenehose, dabei jedoch deutlich kürzer. Die 7/8 Länge lässt die unteren Waden frei und sorgt so für viel Beinfreiheit. Die Culotte sieht besonders gut an große Frauen aus, da sie die Beine optisch verkürzt. Um die Weite der Hose auszugleichen sollte man dazu schmale Oberteile tragen, die idealerweise auf Taille geschnitten sind. Super dazu sind auch Taillengürtel, gerne extra breit, und kurze Blazer.

Wem steht’s:
Großen und schlanken Frauen
Wem steht’s nicht:
Kleinen und molligen Frauen
Das gilt:
Bluse in den Hosenbund stecken, Taillengürtel dazu tragen
Diese Schuhe passen dazu:
Budapester, Pumps, Chelsea Boots

Was ist eine 7/8-Hose?

Derzeit im Trend: Hosen, die die Knöchel frei lassen. Daher ist die 7/8-Hose die Hosenform, die man zur Zeit am häufigsten auf der Straße sieht. Keine Frage, das Figurwunder ist ein absolutes Allroundtalent und steht jeder Frau. 7/8-Hosen sind normalerweise schmal geschnitten (Ausnahme: Culottes) und enden etwa 10 – 12 cm über dem Knöchel. 7/8-Hosen gibt es in verschiedenen Schnitten, als Jeans, Chino oder Anzughose. Allerdings verkürzt der Schnitt das Bein optisch ein wenig, sodass kleine Frauen dazu idealerweise High Heels tragen sollten. Doch auch mit schmalen Ballerinas, Loafers oder Schnürschuhen im Herrenstil macht man nichts falsch.

Wem steht’s:
Allen
Das gilt:
spitze High Heels dazu machen ein schlankes Bein
Diese Schuhe passen dazu:
Pumps, Ballerinas, Loafers, Halbschuhe, Sneakers

Was ist eine Cargohose?

Sie sind sehr bequem und funktional: Cargohosen waren die Trend-Hosenform der 90er und 2000er Jahre. Der maskuline Cut mit den aufgesetzten Taschen ist praktisch, wird aber schnell mit dem typischen Lara-Croft-Look assoziiert. Cargohosen sind heute (fast) nur noch im Freizeit- oder Sportkontext zu finden. Weil die robust wirkenden Cargohosen durch die aufgesetzten Taschen vor allem auf den Oberschenkeln auftragen, wirken sie schnell kantig und kastenförmig.

Wem steht’s:
Schlanken Frauen
Das gilt:
Bei kräftigen Oberschenkeln lieber dunkle Cargohosen wählen
Diese Schuhe passen dazu:
Sneakers, Desert Boots, Biker Boots

Was ist eine Boyfriend Jeans?

Sie sollen wirken, als hätte frau sich mal eben am Kleiderschrank des Liebsten bedient: Boyfriend Jeans sind super lässig und weit geschnitten und sind irrsinnig bequem. Dazu wirken sie aber sehr stylisch, gerade wegen des Stilbruch-Effekts. Boyfriend Jeans sitzen oft locker auf der Hüfte, die Hosenbeine werden meist gekrempelt und für die schlanke Silhouette sollte das Shirt im Hosenbund verschwinden.

Wem steht’s:
Allen
Das gilt:
Boyfriend Jeans mit Hemd und Blazer kombinieren
Diese Schuhe passen dazu:
Sneakers, Chelsea Boots, Pumps

Was ist eine Mom Jeans?

Was für Boyfriend Jeans gilt, ist auch für Mom Jeans richtig. Die einst extrem uncoole Variante der Jeans, wie unsere Mütter sie in den 80ern trugen, ist heute angesagt wie nie. Mom Jeans sind durch einen hohen Bund gekennzeichnet und sind an Oberschenkeln und Po weit geschnitten. Ebenso wie bei Boyfriend Jeans gilt: Je weiter die Jeans, umso schmaler sollte das Oberteil ausfallen. Und: Zu den hochgeschnittenen Mom Jeans trägt man heute Crop Tops!

Wem steht’s:
Allen
Das gilt:
Crop Tops sorgen für ausgeglichene Proportionen
Diese Schuhe passen dazu:
Mules, Loafers, Sandaletten, Wedges, Sneakers

Was ist eine Skinny Jeans?

Skinny- oder Röhrenjeans sind seit Jahren wahre Dauerbrenner. Was einst in den späten 1970ern und 1980ern Trend wurde, ist heute aus der Mode nicht mehr wegzudenken. Skinny Jeans stehen im Grunde jeder Frau, wenn sie richtig kombiniert werden. Hier gilt das umgekehrte Prinzip wie bei weiten Hosen: Je schmaler die Hose, umso weiter darf das Oberteil sein. Und: Wenn Skinny Jeans einen hohen Bund haben, passen kurze, weite Shirts super dazu.

Wem steht’s:
Allen
Das gilt:
Weite Oberteile sorgen für gute Proportionen
Diese Schuhe passen dazu:
Pumps, Ballerinas, Sneakers, Loafers, Overknee Stiefel, Bikerboots

Was ist eine Leggings?

Was für Skinny Jeans gilt, das trifft auf Leggings umso mehr zu: Die super bequemen Leggings sind einfach ideal unter langen, weiten Oberteilen und fungieren gerne mal als Strumpfhosenersatz. Tolle Looks lassen sich mit Longblusen, Hemdblusenkleidern oder Longtops kreieren.

Wem steht’s:
Allen
Das gilt:
Weite und lange Oberteile zu Leggings kombinieren
Diese Schuhe passen dazu:
Sneakers, Ballerinas, Overknees, Pumps

Was ist eine Chinohose?

Chinos schaffen den idealen Casual-Look und eignen sich sowohl für stilvolle Business-Outfits als auch für lässige Freizeitlooks. Außerdem lassen sie sich super mit Blusen, Blazern oder Shirts kombinieren und sind dadurch extrem wandelbar. Mit Pumps wird aus dem Chino-Look ein elegantes Business-Outfit, Sneakers machen den Style leger und lässig.

Wem steht’s:
schlanken Frauen
Wem steht’s nicht:
Frauen mit rundem Po und kräftigen Oberschenkeln
Das gilt:
Chinos sollten unbedingt die richtige Länge haben und knapp über dem Knöchel enden
Diese Schuhe passen dazu:
Sneakers, Halbschuhe, Pumps, Loafers, Sandaletten

Was ist eine Joggerhose?

Vorbei sind die Zeiten, in denen Karl Lagerfeld ätzte, wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Jogginghosen haben sich längst aus dem Sportkontext verabschiedet und sind im Alltag angekommen. Richtig alltagstauglich werden Jogger aber erst mit dem richtigen Schnitt: Jogginghosen im Chino-Style, die sogenannten Track Pants sind nicht nur super bequem, sondern können auch locker in die Uni, Schule oder sogar ins Office getragen werden.

Wem steht’s:
Im richtigen Schnitt: Allen
Das gilt:
Stylisch geschnittene Joggers können als Chino-Ersatz durchgehen. Alle anderen sollten lieber zuhause bleiben
Diese Schuhe passen dazu:
Sneakers, Pumps als Stilbruch

Was ist eine High-Waist-Hose?

Ein weiterer Klassiker der 80er Jahre sind die High-Waist-Hosen, die einen besonders hohen Bund aufweisen. Damit sind die das Gegenstück zur einst trendigen Low-Cut-Jeans, die man in den 2000ern tief auf der Hüfte trug und die so manches Lendentattoo entblößten. High-Waist-Hosen betonen den Po und besonders die Taille extrem und machen eine tolle Silhouette. Wie zu allen hochgeschnittenen Bottoms, sollte man zu High-Waist-Hosen kurze Oberteile wie Crop-Tops oder Braletts tragen. Alternativ werden einfach der Saum von Shirts, Blusen oder Pullovern in den Bund gesteckt.

Wem steht’s:
großen, schlanken Frauen
Das gilt:
Taille betonen indem die Oberteile im Bund verschwinden
Diese Schuhe passen dazu:
Pumps, Ballerinas, Ankleboots

Was ist eine Palazzohose?

Die weit geschnittenen Hosen aus fließendem Stoff erinnern optisch an Marlenehosen, sind aber deutlich luftiger und fallen leichter. Sie sind vom Schnitt her sehr weit und erinnern eher an Hosenröcke. Palazzohosen stehen vor allem großen Frauen, kleine Frauen wirken darin eher gedrungen.

Wem steht’s:
Großen, schlanken Frauen mit langen Beinen
Wem steht’s nicht:
kleinen Frauen, molligen Frauen
Das gilt:
Palazzo Hosen mit hohem Bund werden mit schmalen Oberteilen kombiniert
Diese Schuhe passen dazu:
Highheels, Mules, Sandaletten, Wedges, Peeptoes

Was ist eine Radlerhose?

Runter von den Bikes, rein in den Alltag – die kurze, enge Leggings aus Nylon entdeckte schon Lady Di in den 90ies für sich. Sie stylte die »Hot Pant« mit Oversize-Sweatshirt und Sneakers zu einem lässigen Alltags-Look. Denn Radlerhosen sind nicht nur bequem, sondern lassen sich auch zu den unterschiedlichsten Oberteilen kombinieren. Hier lautet das Motto meist »Kalkulierter Stilbruch«. Zu klassischen Tweedjacken, edlen Seiden Tops oder Oversized Shirts sieht die Radlerhose aus der Sport- und Fitnesswelt elegant aus.

Wem steht’s:
allen Figurtypen mit sportlichen oder schlanken Beinen
Wem steht’s nicht:
Frauen mit sehr kräftigen Beinen
Das gilt:
das Oberteil – egal ob T-Shirt, Blazer, Strickpulli oder Hemd – sollte lang geschnitten sein und den Po bzw. Schritt bedecken
Diese Schuhe passen dazu:
Sneakers, High Heels, derbe Boots

Was ist eine Bermudas?

Für alle, denen extrem kurzer Hosen zu gewagt erscheinen, sind Bermudas die perfekte Alternative. Die knielange Variante der Shorts endet knapp über dem Knie und umspielt locker die Oberschenkel. An der Taille sitzt sie figurnah. Häufig unterstreichen Bundfalten und dezente Neutral-Nuancen die meist elegante Note der weiten Hose. Genau diese Attribute machen Bermudas im Business zu einem Match – mit Blazer und T-Shirt lässt sie sich auch als Hosenanzug stylen.

Wem steht’s:
große Frauen, auch geeignet, um breitere Hüften oder kräftige Oberschenkel zu kaschieren
Wem steht’s nicht:
kleine Frauen mit kürzeren Beinen
Das gilt:
mit Sock Boots einen spannenden Look stylen
Diese Schuhe passen dazu:
Mules, Sneakers, Absatz-Sandaletten

Was ist eine Bundfaltenhose?

Die Stoffhose mit der scharf angesetzten Falte ist der Gegenentwurf zur Skinny Jeans. Der Schnitt lässt viel Platz für den Körper. Sie hat ein elegantes Image und findet sich oft im Business-Kontext. Entgegen der herrschenden Meinung sind Bundfalten wie gemacht für Kurven. Wichtig dabei ist, dass der Stoff den Körper umschmeichelt und nirgendwo spannt. Bei sehr weiblichen Hüften empfiehlt sich, eine Hose zu wählen, die nur zwei Bundfalten hat, welche nicht zu weit außen sitzen. Wer optisch etwas mehr Rundungen zaubern will, greift einfach zu einer Hose mit vielen Buntfalten.

Wem steht’s:
androgynen Frauen, bei Wahl der richtigen Bundfaltenhosen-Variante allen Frauen
Wem steht’s nicht:
es gibt für jede Frau das richtige Modell
Das gilt:
Stilbruch-Tipp: mit Sneakers und sportivem Oberteil auf lässig trimmen
Diese Schuhe passen dazu:
Pumps, für starke Looks: Combat- oder Western-Boots

Was ist eine Gaucho Pants?

Gaucho Pants sind inspiriert von den Hosen der traditionellen Vieh-Züchter Argentiniens. Die Gaucho Pant reicht bis übers Knie und ist weit und luftig geschnitten. Die Länge der Hose kann variieren – reicht aber maximal bis zum Knöchel. Der fließende Schnitt erinnert an eine Mischung aus Culottes und Bermuda-Shorts. Wegen des High Waist-Cuts rückt die Taille in den Fokus, was die weite Hose unerwartet zu einem Figurschmeichler macht. Problemzonen an Oberschenkeln oder an der Hüfte werden durch die lockere Silhouette ideal kaschiert.

Wem steht’s:
allen Figurtypen
Wem steht’s nicht:
Das gilt:
Spiel mit Silhouetten erwünscht – kurze, enge Oberteile oder Blusen in den Bund stecken
Diese Schuhe passen dazu:
Wedges, Keilsandalen

Was ist eine Hotpants?

Kurz, knapp und sexy – und auch noch praktisch und easy to wear. Hotpants sind in den 70er Jahren als Pendant zu den Minis aufgekommen. Die kurzen Hosen zeigten genauso viel Bein wie Miniröcke und symbolisierten damit auch den freiheitsliebenden Geist. Die Jeans-Hotpants wirkt meist entspannt und unkompliziert – vor allem kombiniert zur einer Oversized-Bluse. Elegante Designs aus Baumwolle oder Seidentwill im Team mit Blazer und Pumps versprühen eine stilsichere Attitüde. Hot Pants können kurze Beine länger wirken lassen, wenn sie High-Waist geschnitten sind.

Wem steht’s:
kleinen, schmalen Frauen, großen Frauen
Wem steht’s nicht:
stabileren Figurtypen
Das gilt:
Hot Pants haben ein lässiges Image, ruhig zwischendurch auch edel kombinieren
Diese Schuhe passen dazu:
Sneakers, Espadrilles, Mules, Pumps, Naked Sandals

Was ist eine Karottenhose?

Die Karottenhose ist ein 80er Revival: hohe Taille, weiter an den Oberschenkeln und schmal zulaufend an den Knöcheln erinnert der Schnitt eben an die Form einer Karotte. Vor allem für Kombinationen mit kurzen Oberteilen ist der Schnitt ideal. Oder man steckt Blusen oder Pullis einfach in den Bund. Der Clou ist hier die betonte, schmale Taille. Um die zierliche Ästhetik noch mehr zu betonen, sind hohe Schuhe perfekt. Das passt auch gut zu Business-Looks, die mit Karottenhosen aus spannenden Materialien sportlich-elegant kombiniert werden können.

Wem steht’s:
zierliche Frauen, welche gern ihre schmale Taille betonen
Wem steht’s nicht:
Frauen mit Problemzone Po und Oberschenkel
Das gilt:
Style-Hack: Im Herbst und Winter die Karottenhose in Stiefeln oder Stiefeletten tragen!
Diese Schuhe passen dazu:
Schaftstiefel, Stiefeletten, Schnürer, Sneakers

Was ist eine Steghose?

Ihren modischen Höhepunkt hatte die Steg- oder Keilhose in den 80ern. Ursprünglich erfüllte das typische Fußband einen rein funktionalen Zweck, denn die Hose stammt aus dem Militär- und Sportbereich. Der sog. Steg ist auch das modische Erkennungszeichen. Er sorgt dafür – damals wie heute –, dass das Hosenbein nicht nach oben rutscht. Die Schnitte der einzelnen Modelle variieren: In der Regel körpernah geschnitten und aus elastischen Materialien gefertigt, gibt es auch Pieces mit Bügelfalte oder nach unten schmal zulaufenden Cut. Steghosen werfen durch das Fußband wenig Falten, was die Beine optisch streckt.

Wem steht’s:
Frauen mit schmalen Hüften
Wem steht’s nicht:
bei breiten Hüften und ausladendem Po lieber andere Modelle wählen
Das gilt:
so stylen, dass der Steg sichtbar ist
Diese Schuhe passen dazu:
Pumps, flache Schnürer

Was ist eine Baggy Pants?

Baggy Pants sind extrem weit geschnitten und waren mit ihren locker sitzenden Hosenbeinen in den 90ern en vogue. Üblicherweise saß die ausladende Hose auf der Hüfte, so dass sie ziemlich tief blicken ließ. Heute tragen wir Baggy Pants meist auf Taillenhöhe. Damit sind die Baggy-typischen Höschenblitzer passé. Insgesamt ist die Baggy femininer geworden: Es muss nicht immer Jeans sein – sondern auch Leder oder Stoff sind gern verwendete Materialien. Neben der klassischen langen Variante kommt die Baggy auch als Cropped-Version. Mit Strickpullis oder engen, gerippten Rollis stylst du einen coolen Look.

Wem steht’s:
wirklich allen Frauen, ideal, um Bauch oder kräftige Beine zu kaschieren
Wem steht’s nicht:
Das gilt:
die schnittbedingt optisch verkürzten Beine mit Absatz-Stiefeletten verlängern
Diese Schuhe passen dazu:
Dad-Sneakers, Pumps, Boots oder Stiefeletten
Joana

von

Betreibt eine kreative Wortschmiede. Kosmopolitisch, interkulturell, bunt. In love with: Denim, Strick und Loafers in allen Formen und Farben. Außerdem: Color Blocking und punkige Stilbrüche. Geht gar nicht: Pailletten, Crop Tops, Samt.

3 Kommentare

  • Avatar Andrea says:

    Guten Tag Joana
    Ja, die Marlene-Hose ist wieder voll im Trend 🙂
    Eine solche Hose selbst nach einem Burda-Schnittmuster zu nähen, ist übrigens keine Hexerei. Wenn es ok ist, so gebe ich gerne eine Website mit Näh-Tipps von der Schneiderin hier an (für die, die es interessiert):
    https://www.vintagetimes.ch/klassiker-neu-entdeckt-comeback-von-marlene-hose-und-culotte/
    Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich
    Liebe Grüsse
    Andrea

  • Avatar Bettina Nowak says:

    Guten Tag Andrea,
    mein Name ist Bettina, ich bin 72 Jahre, 1,76 groß und muss künftig in Gesundheitsschuhen (halbhoch) laufen. Sie sind sehr stabil und für mich natürlich auch sehr gewöhnungsbedürftig. Es sind Schnürschuhe, in der Form am ähnlichsten den Chelsea-Boots.
    Nun meine Frage. Um von der Präsenz der Schuhe etwas abzulenken, welche Hosenart würden Sie mir empfehlen. Eine enge Form kommt nicht infrage.
    Es wäre schön, wenn Sie mir einen Rat geben könnten.
    Vielen Dank.
    Mit besten Grüßen
    Bettina

    • Viv Viv says:

      Liebe Bettina,

      um dem massiven Schuh nicht noch mehr in den Fokus zu stellen, vermeidest Du am besten alle Hosen, die den Blick nach unten auf die Fesseln lenken wie 7/8-Hosen, Culottes oder auch karottig-geschnittene Hosen. Wähle stattdessen lieber eine bequeme Hose mit geradem oder mittelweitem Bein (Keine Palazzo- oder Marlenehose) wie z.B. eine Anzughose mit Bundfalten (lenkt den Blick auf den Hüftbereich), eine dunkle Chino-Hose mit hellem Oberteil (lenkt den Blick auf den Oberkörper) oder eine Cargohose (lenkt den Blick auf die Seitentaschen). Viele Grüße, Viv aus der Ana Alcazar Redaktion

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