Sep 23, 2015

Auffallen um jede Masche: Herbst-Hoch für Pullis

Pulli-Love 

Zeit, die Garderobe upzudaten. So sehr wir den Sommer auch lieben, diese Pullis machen uns den Abschied leicht. Strickteile stehen aktuell auf meiner Shopping-Liste ganz oben. Denn sie sind nicht nur kuschelig warm, sondern auch echte Allround-Genies in Sachen Styling.

Maschenware – meine wärmste Empfehlung

Oversize, verkürzt, Grobstrick, asymmetrisch, mit Applikationen, Prints, Cut Outs oder Fransen – Pullis kommen in dieser Saison ohne Extras einfach nicht aus. Stylish wie sie sind, können sie sich auch abends überall sehen lassen. Mit Slipdress, Clutch und High Heels wird der Strick in kühlen Nächten salonfähig.

Aber auch mit lässiger Used Jeans und Loafers machen Pullis eine gute Figur – ob mit auffälligem Fransensaum oder ohne. Wer auf Volumen setzen will, trägt XXL-Pullis oder asymmetrische Cuts zu weiten Culottes und streckt die Silhouette mit hohen Blockabsatz-Stiefeletten. Einfarbig und elegant: Der neue Lieblingspulli kann auch im Ton-in-Ton-Look die Blicke auf sich ziehen. Kontrast-Fans dagegen stylen unifarbene Pullis mit einer Hose in Jacquardmuster, Winter-Shorts und blickdichte Strumpfhosen setzen die Beine noch mehr in Szene. Die Erfolgsmasche im Job? Einfach den Strickpullover zu einer feinen Anzugshose oder einem Wollrock in Midilänge kombinieren. Pumps dazu, fertig. Pullis gehören einfach zum Herbst-Look und sind für uns die normalste Sache der Welt. Aber das war nicht immer so.

Nicht gesellschaftsfähig. Pullis haben Geschichte.

Wusstet ihr, dass der Pulli eine relativ neue modische Erscheinung ist? Denn wegen seines legeren Charakters, war er lange nicht gesellschaftsfähig. Erst in den 1930er Jahren gelang es der Masche sich mit dem Twin-Set zu etablieren. Auch danach wurde der Pulli immer wieder zum „revolutionären“ Kleidungsstück: als Markenzeichen der Existenzialisten (schwarzer Rolli) in den 50er Jahren, als Statement der Intellektuellen in den 60er Jahren und als Favorit der Alternativbewegung (grober Strickpulli) in den 70er Jahren.

Später liebten die Popper glatt gestrickte Pullover aus edelsten Materialien. Und schließlich entdeckte die Techno-Bewegung in den 90er Jahren die Skipullover der 60er und 70er Jahre für sich, die sie in Second-Hand-Shops fanden oder als industrielle Retro-Kopien kauften.

Heute aber habt ihr einfach die Wahl, Stile existieren im Mix: Erlaubt ist, was gefällt. Wer ist euer persönlicher Liebling aus der aktuellen ANA ALCAZAR Kollektion #daydreamdiva?

von

Meine Liebe zu Mode und Kommunikation hat mich zu Ana Alcazar gebracht – als Texterin & Konzepterin in der klassischen Werbung groß geworden, schreibe ich seit fast 10 Jahren für unser Münchner Designerlabel. Im Redaktionsteam bin ich für alle Corporate-Themen zuständig, außerdem befasse ich mich hier mit aktuellen Trends & meinem Herzensthema Gleichberechtigung,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.