High Heel Einmaleins
Mai 4, 2014

Das High Heel Einmaleins

Wer endlich das perfekte Kleid gefunden hat, der steht oft vor der Frage, mit welchen Schuhen er es kombinieren soll. Hohe oder flache Schuhe, geschlossene oder offene? Wie viel Leid will man sich und seinen Füßen zufügen und wie weit will man gehen für den perfekten Look? Fakt ist: Hohe Schuhe machen eine viel aufrechtere Haltung als flache. Die Schultern werden automatisch zurück genommen, die Haltung gestrafft und der Gang ist – sofern man ein geübter High Heel Läufer ist – um einiges eleganter, als auf flachen Schuhen.

Aber wie findet man die für sich perfekte Absatzhöhe, auf der man toll aussieht und trotzdem noch laufen kann? Wie viel Absatz für einen persönlich noch okay ist, ist völlig individuell. Es gibt eine Regel, die besagt, man solle sich hinsetzen, das rechte Bein gerade parallel zum Boden ausstrecken und den Fuß ganz locker lassen. Wenn dann jemand ein Lineal anlegt und misst, wie viel Abstand zwischen Ferse und Zehen besteht (also sozusagen die Länge des imaginären Absatzes), hat man die für sich perfekte High Heel Höhe. Bei mir wären das satte 12 cm, ich bin mir also nicht ganz sicher, ob diese Regel wirklich repräsentativ ist. Trotzdem ist es neben jeder Optik wichtig, dass Schuhe wenigstens einigermaßen bequem sind, sonst nützen sie einem leider reichlich wenig. Wer nach drei Stunden tragen das Gefühl hat, der Schuh ist mit dem Fuß verwachsen, der hat wohl leider daneben gegriffen. Ich gebe euch heute ein paar einfache Tipps mit denen ihr den für euch perfekten hohen Schuh findet.

Heel Höhe Maßband
Das richtige Anprobieren
Wer beim High Heel Kauf in Eile ist, bekommt dafür oft die Quittung, wenn er die Schuhe dann zum ersten Mal trägt. Das oberste Gebot ist also: Sich Zeit lassen und ein paar Mal auf und ab laufen. Wer es nicht mal bis zum nächsten Spiegel schafft weiß, dass er und diese Schuhe leider keine Freunde mehr werden. Selbiges gilt für online Einkäufe. Ein paar Mal in der Wohnung auf und ab laufen erspart einem oft nachträgliche Schmerzen.

High Heels Wohnung
Die Absatzform
Oft macht es schon viel aus, wenn ein Absatz nicht ganz dünn ist (sogenannter Pfenningabsatz), sondern man ein bisschen mehr Fläche zum drauf laufen hat und nicht ganz so sehr balancieren muss. Der Gang wird damit oft um einiges sicherer und so ich auch ein wenig mehr Höhe noch eher vertretbar, als bei ganz dünnen Absätzen. Außerdem ist Kopfsteinpflaster mit breiteren Absätzen nicht mehr ganz so tödlich, wie mit ganz dünnen.

High Heels breiter Absatz
Schummeln mit Plateau
Leider leider sind momentan spitze Pumps komplett ohne Plateau total angesagt. Diese Schuhe sehen auf den ersten Blick nicht so hoch aus, doch der Eindruck täuscht. Im Gegensatz zu Schuhen, die vorne am Ballen noch ein Plateau haben, ist die Steigung bei High Heels ohne Plateau viel höher. Wer es lieber ein bisschen bequemer hat, der greift in dem Fall vielleicht doch zu einem kleinen Plateau von 1 oder 2 Zentimeter, denn der Unterschied im Tragekomfort ist wirklich enorm.

High Heels Plateau
Offen oder geschlossen? Mit oder ohne Strumpfhose?
Peep Toes oder Riemchen Sandalen sehen an einem gepflegten Fuß wunderschön aus, keine Frage. Meist sind das aber genau die Schuhe, in denen man nicht sehr lange durchhält. Geschlossene Pumps sind oft nur unwesentlich bequemer, machen aber trotzdem einen kleinen aber feinen Unterschied. Man kann sie beispielsweise auch mit einer Strumpfhose tragen, was bei Peep Toes oder Riemchen Sandalen weniger toll aussieht. So eine Strumpfhose kann dabei wahre Wunder bewirken und man hat meist viel weniger Schmerzen, als wenn man barfuß im Schuh steckt.

High Heels Strumpfhose
High Heels werden wohl nie wirklich bequem sein, mit diesen einfachen Tricks kann man jedoch für sich das Optimum aus einem hohen Schuh heraus holen und eine elegante Figur machen. Und wenn gar nichts mehr geht: Blasenpflaster sollte jede Frau in ihrer Handtasche haben.

Eure Anja

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Studentin und Bloggerin. Neben meinem eigenen Blog „Stylejunction“, den ich zusammen mit meiner Mitbewohnerin betreibe, bin ich seit Februar 2014 ein Teil des ana alcazar Teams. Was ich mag: Unifarbene Kleider und Oversize Cardigans. Was ich nicht mag: Aufgewärmte Trends wie Schlaghosen und Crop Tops. Auf dem ana Blog halte ich euch über die verschiedensten Trends und Looks auf dem Laufenden, verrate euch, wie ihr euch wie die Stars stylt und gebe Modetipps.

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