Okt 15, 2019

Schräge Schnitte. Herbsttrend Asymmetrie.

Asymmetrisch ist das neue… Ja, was eigentlich? Egal, jedenfalls ist Asymmetrie DER Trend im Herbst 2019 und aller Wahrscheinlichkeit nach wird das auch im neuen Jahr so weiter gehen. Diesen Sommer sahen wir: schräge Rock-Säume, schief geschnittene Blusen und Shirts und jede Menge One-Shoulder-Tops.  Auch die Vokuhila-Röcke und -Kleider der vergangenen Jahre haben uns im Sommer begleitet. Der Herbst hingegen beschert uns schräg geschnittene Ponchos und Mäntel mit asymmetrischem Saum. Es bleibt also ziemlich schräg in der Modewelt.

Asymmetrie – aber warum?

Aber was macht die asymmetrischen Kleider und Röcke so besonders? Im Grunde ist die Idee nicht neu, schon die traditionellen Flamenco-Tänzerinnen trugen schließlich Röcke, deren Saum an einer Seite höher gerafft ist, sodass man die Beine besser sehen konnte. Und was ist überhaupt mit dem viktorianischen Zeitalter? Auch damals trug man die Röcke hinten deutlich länger als vorne, der Vorläufer des heutigen Vokuhila-Trends in der Fashionszene.
Ihr seht also, die Sache mit der Asymmetrie ist ein alter Hut, aber ein schöner. Vorteil des Looks: Die Kleider und Röcke haben etwas Fließendes, Lebendiges und sind nicht so statisch wie symmetrisch geschnittene Säume. Dadurch kommt Bewegung ins Spiel und das ist schließlich nie verkehrt.



So stylt man asymmetrische Schnitte richtig

Super romantisch sind asymmetrische Kleider in Kombination mit einem weiteren 2019-Trend: Volants. Die Dynamik der Asymmetrie und die Verspieltheit der Volants sorgt für einen super femininen und verspielten Look. Modern und dennoch verspielt sind auch Kleider mit Zick-Zack- oder Wellen-Saum, der Hingucker schlechthin.

Für klare Linien und  weniger Verspieltheit sorgen asymmetrische Kleider, deren Saum sich nicht von hinten nach vorne verjüngt, sondern seitlich gekürzt ist. Ohne Rüschen und Raffungen schafft dies eine moderne und coole Silhouette. Grafische Prints wie Karomuster verstärken diesen Effekt noch. Wer den verspielten Look durchbrechen will, sorgt mit schwarzen Ankle-Boots für einen Stilbruch.

Joana

von

Betreibt eine kreative Wortschmiede. Kosmopolitisch, interkulturell, bunt. In love with: Denim, Strick und Loafers in allen Formen und Farben. Außerdem: Color Blocking und punkige Stilbrüche. Geht gar nicht: Pailletten, Crop Tops, Samt.

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