Aug 26, 2019

Einfach umwerfen(d)! Capes & Ponchos begleiten uns in den Herbst.

Gefühlt ist man im Herbst ständig damit beschäftigt, die Jacke oder den Mantel an- und auszuziehen. Erst ist es stürmisch und kühl, dann kommt die Sonne heraus und es wird schlagartig warm.

Dieses Jahr liegt die wohl stylishste Antwort auf das Hin- und Her wegen der Temperaturschwankungen voll im Trend: Capes und Ponchos. Designer wie Dolce & Gabbana, Armani, Gucci, Prada oder Marc Jacobs liefern die verschiedensten Kreationen in Midi- oder Maxilänge, mit crazy Animal-Print, klassischen Mustern wie Glencheck oder aus Spitze – mit oder ohne Fransen und mit Paillettenbesatz. Der neueste Coup sind die überdimensionierten XXL-Modelle, die in jedes Outfit eine gehörige Portion Drama bringen.

DIE Alternative zum Herbstmantel

Die ärmellosen Umhänge mit dem losen Schnitt sind wieder angesagt wie nie. Während ein Poncho meist aus einem Stoffquadrat- oder rechteck mit Öffnung für den Kopf besteht, versteht man unter einem Cape einen A-förmigen Mantel – mit oder ohne Kragen, mit Armschlitzen und Knopfverschluss.

Gemeinsam haben Capes und Ponchos das einmalig entspannte Tragegefühl. Weil sie unkompliziert umgelegt werden, wirken sie unaufgeregt und lässig. Je nach Stoff, beispielsweise bei edlem Wollstoff, oder eben nach Stil des Designs können sie ein Outfit definieren – zum Beispiel eher in Richtung Boho oder sehr elegant.

 

Das Handling könnte einfacher nicht sein: Überwerfen. Fertig! Durch den luftigen Schnitt staut sich die Wärme nicht – angenehm besonders, wenn ihr beheizte Räume oder Shopping Malls betretet. Und wenn es doch zu warm wird, tragt ihr euren Poncho kurzerhand als XXL-Schal.

Perfekt für die Übergangszeit – mit diesen Styles

Das Cape als ärmelloser Mantel ist eigentlich ein Modeklassiker der 70er und 80er Jahre und verbreitet unweigerlich Retro-Flair. Der Poncho passt perfekt zu einem Outfit im Boho- oder Neo-Hippie-Style.

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Da beide einen freien und vor allem fließenden Schnitt haben, sind meine Empfehlungen für einen stimmigen Gesamtlook für beide Varianten gleich: Oben voluminös, unten schmal. Niemals mit Oversized Pieces tragen! Maxiröcke, Culottes oder Hoodies sind damit als Kombipartner ein No-Go. Empfehlenswert sind enge Hosen wie Skinny Jeans, Leggings, aber auch Zigaretten-Hosen. Schmale Mitspieler schaffen ein optisches Gleichgewicht zum trapezförmigen Oberteil. Gut passt auch ein langer, schmaler Rock oder für’s Business ein klassischer Bleistiftrock. Darunter ein Grobstrickpulli, ein enger Rolli, eine Hemdbluse oder ein schlichtes, weißes Shirt.

Ein absoluter Hingucker-Look: Die Kombination aus Poncho und Overknees liebe ich am meisten. Denn die Mischung aus weitem Cape und engen Stiefeln sorgt für harmonische Proportionen und lässt die Figur schlank wirken. Aber auch Heels, Sneakers oder Hiking-Boots passen ins Bild. Wenn ihr noch einen Taillengürtel über dem Poncho tragt, könnt ihr die Körpermitte betonen und zusätzlich einen stylischen Akzent setzen.

Achtet grundsätzlich immer darauf, dass die Länge des Poncho bzw. Capes zu eurer Figur passt. Große Frauen lassen besser die Finger von zu kurzen Modellen. XXL-Ponchos lassen kleinere Frauen optisch noch kürzer wirken lassen. Für sie ist die hüftlange Variante ideal.

Tipp: Besonders gekonnt wirkt der Gesamtlook übrigens, wenn ihr eure Kleidungsstücke farblich aufeinander abstimmt. Dazu wählt ihr alle Einzelteile aus einer Farbfamilie – wie beispielsweise den angesagten aktuellen Brauntönen in den Pantone-Nuancen Sugar Almond oder Hazel.

Dann kombiniert einfach munter drauf los. Ich wünsche euch viel Spaß beim Zusammenstellen eures persönlichen Herbst-Streetstyles mit Cape oder Poncho. Wenn ihr Tipps habt, postet sie gern als Inspiration – auch für die anderen Fashionistas – in den Kommentaren.

Christine

von

Fashionista und Schreiberin, die für Euch auf die Jagd nach guten Looks, spannenden Trends und neuesten Style-Inspirationen geht. Und zwischendurch einen Blick hinter die Kulissen von Ana Alcazar wirft, um über People, Shootings und den ganz normalen Wahnsinn eines kreativen Labels zu berichten.

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