Apr 11, 2019

Alte Klamotten verkaufen? Wir haben die 10 besten Plattformen!

Das gängigste Problem aller Fashionistas? Die Kapazität des Kleiderschrankes. Spätestens, wenn nach zwei Saisons das Stopfen, Schieben und Quetschen wieder beginnt, ist es an der Zeit, ehrlich mit sich selbst zu sein, alles unter die Lupe zu nehmen und sich zu fragen: Ziehe ich das wirklich noch an? Oft hängen wir an Kleidern oder Jumpsuits, die wir seit Jahren nicht mehr getragen haben. Wusstet ihr, dass wir durchschnittlich nur 10% aus unserem Kleiderschrank tragen? Wir kaufen aber jedes Jahr für ungefähr 1700 Euro neue Looks.

Scheiden tut weh, aber denkt daran, so entsteht Platz für Neues. Und nicht nur das! Mit der richtigen Plattform, auf der ihr eure Ware anbietet, könnt ihr sogar noch die Kasse aufbessern. Aber seid schnell, denn Mode wandelt sich ständig: Mit Ausnahme von Vintage-Teilen verliert Kleidung schnell an Wert. Je älter die Kleidungsstücke sind, desto weniger passen sie in die aktuellen Trends. Damit sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass jemand die Looks gebraucht kaufen möchte. Also, auf geht’s! Mistet noch vor dem Saisonwechsel aus, macht Platz für neue Schnäppchen und verdient dabei noch Geld.

Für euch habe ich die besten Secondhand-Plattformen, Online-Marktplätze, Flohmarkt-Apps und Webshops unter die Lupe genommen und war von der Vielfalt richtig erstaunt. Ihr habt – je nachdem, worauf es euch ankommt – echt die Wahl!

ALLES MUSS RAUS: SECOND HAND ONLINE-SHOPS

Screenshot Kleiderkreisel Startseite März 2019

Screenshot Kleiderkreisel Startseite März 2019

Kleiderkreisel

Sicherlich einer der populärsten Online-Marktplätze: Auf Kleiderkreisel könnt ihr Klamotten kaufen, verkaufen, tauschen oder verschenken. Ein Forum bietet euch die Möglichkeit, euch mit anderen auszutauschen. Seit der Gründung 2009 hat sich Kleiderkreisel zu einer der beliebtesten Plattformen entwickelt – mit Partnernetzwerken in ganz Europa zählt Kleiderkreisel rund 20 Millionen Mitglieder. Wenn ihr also möglichst schnell viele Teile loswerden wollt, seid ihr hier genau richtig – schon wegen der hohen Userzahl. Macht euch aber darauf gefasst, dass die Kleiderkreislerinnen standardmäßig handeln und feilschen, was das Zeug hält. Das kann die Gewinnspanne senken. Mit der intuitiven App funktioniert das Verkaufen übrigens auch ganz easy über das Smartphone.

Kleiderkreisel arbeitet in Sachen Bezahlsystem mit einem Drittanbieter zusammen. Nach einem erfolgreichen Verkauf kann man wählen: entweder wird die Summe auf das Konto überwiesen oder im individuellen „Kleiderkreisel-Geldbeutel“ gutgeschrieben.

Perfekt für alle, die:
– Flohmärkte mögen
– nachhaltig shoppen wollen
– größere Mengen an die Frau bringen wollen
– gute Verkaufschancen wegen der hohen Mitgliederzahl schätzen

Kosten: keine


Screenshot Mädchenflohmarkt Startseite März 2019

Screenshot Mädchenflohmarkt Startseite März 2019

Mädchenflohmarkt

Styling-Tipps und ein Concièrge-Service – bei Mädchenflohmarkt läuft es etwas anders als bei Kleiderkreisel. Hier übernehmen auf Wunsch die Mitarbeiter das Fotografieren und Einstellen eurer Kleidung. Ihr müsst sie lediglich vorher hinschicken. Alternativ könnt ihr Kleider, Schuhe und Accessoires selbst fotografieren und die Looks in euren Online-Kleiderschrank einstellen. Erfolg versprechen hier vor allem sehr wertige Teile und Designerklamotten. Aber auch Looks von günstigeren Label könnt ihr problemlos verkaufen. Für jeden Verkauf wird eine Provision von 10% des letztgültigen Preises fällig. Hinweis: Die Community ist nicht so groß wie bei Kleiderkreisel, deswegen kann es ein bisschen länger dauern, bis eure Sachen eine Abnehmerin finden. Besonderheit: Nach Erhalt der Ware hat eure Kundin drei Tage lang Zeit, ein Problem zu melden.

Perfekt für alle, die:
– wertige Fehlkäufe zu Barem machen wollen
– Styles aus der letzten Saison loswerden wollen
– eine geringere Provision als bei Online-Marktplätzen für Designer-Mode zahlen wollen
– auch günstigere Labels verkaufen wollen
– eine unkomplizierte Abwicklung schätzen

Kosten: Selbst-Einsteller zahlen 10% Provision, nutzt ihr den Concièrge-Service zahlt ihr 40% des Verkaufspreises.


Screenshot Kleiderkorb Startseite März 2019

Screenshot Kleiderkorb Startseite März 2019

Kleiderkorb

Auf KLEIDERKORB könnt ihr eure Kleidung und Accessoires kostenlos tauschen, verkaufen, oder verschenken. Einfach anmelden und eure Looks anbieten.

Perfekt für alle, die:
– Flohmärkte lieben
– Wert auf nachhaltigen Umgang mit Kleidern legen
– mit ein paar Klicks verkaufen, kaufen oder tauschen wollen
– es unkompliziert mögen

Kosten: keine


Screenshot Remix Startseite März 2019

Screenshot Remix Startseite März 2019

Remix

Remix bietet hochwertige Markenbekleidung und Accessoires in neun Ländern. Im Portfolio findet ihr mehr als 5000 weltbekannte Marken in drei Preissegmenten: Luxury (Designer-Marken, hohes Preisniveau), Mid Range (moderne Marken, ein höheres Preisniveau als die Budget-Marken) und Budget (beliebte günstige Marken).

Die Abwicklung ist einfach und echt praktisch: Bei Remix bestellt ihr eine sog. Remix BAG über euer vorher angelegtes Profil. Die Bag wird euch kostenlos geliefert. Zuhause befüllt ihr die Remix BAG mit ausgewählten Teilen oder Accessoires und bringt sie kostenfrei zum Rückversand an Remix zur nächsten DHL-Filiale oder in die Packstation. Im Abschnitt „Meine Verkäufe“ im eigenen Profil könnt ihr den Status eurer Artikel verfolgen. Wer nicht auf den Verkauf seiner Produkte warten möchte, kann sogar die Option „Jetzt verkaufen“ wählen. Dann erhaltet ihr sofort den für euren Artikel vorgeschlagenen Betrag in eurem Remix Guthaben gutgeschrieben.

Perfekt für alle, die:
– aktuelle Markenkleidung verkaufen wollen (über die Markensuche seht ihr, welche Labels Remix akzeptiert)
– vorzugsweise saisonale und gut erhaltene Pieces loswerden wollen
– schnell einen mäßigen Preis erzielen wollen, den ihr online über den Ertragsrechner ermitteln könnt (Die Verkaufserlöse variieren je nach Marke, liegen aber eher im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich.)

Kosten: Provision, so dass euch vom Erlös zwischen 20% – 40% bleiben


Screenshot eBay Kleinanzeigen Startseite März 2019

Screenshot eBay Kleinanzeigen Startseite März 2019

Der Klassiker für (fast) alle Verkäufe: eBay Kleinanzeigen

eBay-Kleinanzeigen kennt jeder. Auch, wenn die Plattform kein reines Fashion-Portal ist, könnt ihr dort eure Lieblingsteile von gestern loswerden. Dazu müsst ihr euch auf dem Portal anmelden. Danach einfach Konto erstellen, Produktbilder hochladen, kurz beschreiben und Preis festlegen, fertig!

Perfekt für alle, die:
– eh schon auf eBay sind
– verhältnismäßig gute Preise erlangen wollen
– ein bisschen Geduld mitbringen, weil es bis zum Verkauf etwas dauern kann

Kosten:
eBay Kleinanzeigen ist grundsätzlich kostenlos. Wenn ihr aber mehr als als 50 Anzeigen innerhalb von 30 Tagen einstellt, wird eine Gebühr von 0,95 Euro pro Anzeige fällig.


LUXUS AUS ZWEITER HAND: DESIGNER SHOPS

Screenshot Vestiaire Collective Startseite März 2019

Screenshot Vestiaire Collective Startseite März 2019

Vestiaire Collective

Bei Vestiaire Collective verkaufen Fashion-Blogger ihre abgelegten Looks. Die französische Resale-Seite – 2009 gegründet – zählt über sieben Millionen Mitglieder in mehr als 40 Ländern. Alle User lieben Designermode aus zweiter Hand oder wollen ihre eigenen, abgelegten Looks verkaufen – ohne wertvolle Stücke auf Flohmärkten verramschen zu müssen. Registrierung und Nutzung des Portals sind kostenlos, für jeden Verkauf wird eine Provision fällig. Die Höhe der Provision hängt vom Verkaufspreis des Artikels ab. Sie beträgt mindestens 21 Euro zuzüglich der Provisionsrate, die für die jeweilige Preisspanne fällig ist – je nachdem, ob der Verkaufspreis zwischen 50 und 100 Euro oder über 100 Euro liegt.

Ein Pluspunkt: Alle Artikel werden auf ihre Echtheit geprüft und im Headquarter einer Qualitätskontrolle unterzogen, so dass man beim Kauf sicher sein kann, ein echtes Designerstück zu erhalten.

Ein Extra: Die Alarmfunktion. Ihr könnt euch benachrichtigen lassen, sobald das von euch gesuchte Piece oder Accessoire von einem anderen Nutzer hochgeladen wurde.

Perfekt für alle, die:
– Designerklamotten zu einem guten Preis loswerden wollen
– viele edle Pieces ungetragen im Schrank hängen haben
– Wert auf große Produktauswahl und garantiert hohe Qualität legen
– gute Verkaufschancen durch hohe Mitgliederzahlen zu schätzen wissen

Kosten: Vestiaire Collective verlangt ca. 30% des Verkaufspreises als Provision.


Screenshot Rebelle Startseite März 2019

Screenshot Rebelle Startseite März 2019

Rebelle

Rebelle ist die „Made in Germany“-Alternative zu der französischen Plattform Vestiaire Collective. Das Hamburger Start-up bietet seinen Mitgliedern als praktische Unterstützung einen Concièrge-Service an: REBELLE-Mitarbeiter erledigen den Upload von Produktfotos, Produktbeschreibungen sowie den Versand der Ware. Nach einem erfolgreichen Verkauf könnt ihr euch den Erlös auszahlen lassen. Hier könnt ihr euch mit Facebook anmelden oder ihr erstellt ein Konto. Wer den Concierge-Service nicht beanspruchen will, muss zu seinem Teil einen umfangreichen Fragebogen ausfüllen und Bilder hochladen.

Perfekt für alle, die:
– zu viele Designer-Looks im Schrank haben, die kaum getragen werden
– Luxus-Looks anspruchsvoll präsentieren und anbieten wollen
– Wert auf ein hochwertiges Einkaufserlebnis legen
– sicher sein wollen, dass sie für Markenware adäquate Preise erzielen

Kosten: Rebelle verlangt ca. 15% des Verkaufspreises als Provision. Nutzt man den Conciérge-Service, werden 40% des Verkaufspreises fällig.


AUSRANGIEREN UND VERDIENEN: FLOHMARKT APPS

Screenshot Shpock Startseite März 2019

Screenshot Shpock Startseite März 2019

Shpock

Was auch immer ihr sucht – auf SHPOCK werdet ihr fündig. Ähnlich wie bei eBay-Kleinanzeigen könnt ihr über diese App nicht nur Kleidung und Accessoires, sondern alles Mögliche kaufen und verkaufen. Einfach Konto erstellen, Bilder hochladen, Titel, Beschreibung und Preis eintragen – schon sehen alle User im näheren Umkreis euer Angebot. Denn das ist das Prinzip von SHPOCK. In der Regel kommen die Käufer aus der Nähe und holen die Ware ab, so dass ihr nichts versenden müsst.

Perfekt für alle, die:
– bequem übers Mobile ihre Klamotten verkaufen wollen
– es unkompliziert und schnell mögen
– sich das lästige Versenden sparen wollen

Kosten: keine


Screenshot Momox Fashion Startseite März 2019

Screenshot Momox Fashion Startseite März 2019

DIE MASSE MACHT’S: ANKAUFPORTAL MOMOX

Momox-Fashion kauft günstig Kleidung an, um sie an Secondhandshops beispielsweise in Osteuropa oder über ubup.com weiterzuverkaufen. Ihr könnt bei Momox auch einzelne Teile verkaufen. Wenn ihr eingebt, ob es sich um einen Blazer oder um einen Pulli etc. von einer bestimmten Marke handelt, zeigt euch das Tool an, wieviel ihr für das jeweilige Piece bekommt: Für ein Kleid von H&M bekommt ihr ca. 1,50 Euro. Die Versandkosten werden übernommen.

Perfekt für alle, die:
– zügig viele Fast-Fashion-Klamotten (Zara, H&M etc.) auf einmal loswerden wollen
– die nur ein großes Paket zur Post bringen wollen statt vieler kleiner
– nicht um jeden Preis das maximale Geschäft machen wollen

Kosten: keine


Screenshot Tictail Startseite März 2019

Screenshot Tictail Startseite März 2019

EIN EIGENER WEBSHOP: TICTAIL

Warum denn den Weg über einen Drittanbieter gehen? Ihr könnt auch superleicht bei Tictail  euren eigenen Online-Store eröffnen. Dazu erstellt ihr ein Konto, eröffnet den Shop und stellt dort die Ware, die ihr verkaufen wollt, ein. Der Clou: Euer eigener Shop bei Tictail ist über einen Link zu erreichen, den ihr über Facebook, Instagram oder euren Blog verbreiten könnt.

Perfekt für alle, die:
– als Blogger unterwegs sind
– viele Social Media-Follower haben
– einfach mal Lust haben, einen eigenen Shop auszuprobieren

Kosten:
keine


UND ZUM SCHLUSS: TIPPS FÜR EUREN VERKAUFSERFOLG

Falls ihr eure Produkte selbst fotografieren und hochladen wollt, hier ein paar nützliche Hinweise:

1) Sorgt für natürliche Lichtverhältnisse

Beleuchtung macht einen großen Unterschied: Macht eure Bilder unbedingt bei Tageslicht. Künstliche Lichtquellen verfälschen die Farbe von Kleidungsstücken. Verzichtet auf Filter! Schließlich soll der potentielle Käufer möglichst genau sehen, was er bekommt.

2) Zeigt Details und Perspektiven

Je mehr Details ihr zeigt, desto interessanter wird das Angebot. Beschaffenheit des Stoffes oder Qualität können auf Detailaufnahmen besser eingeschätzt werden. Ideal sind mindestens drei Bilder, wenn möglich aus unterschiedlichen Perspektiven – ein Kleid beispielsweise könnt ihr erst komplett zeigen, auf dem Bügel hängend, und dann im Close-up auffällige Details, Prints oder das Material highlighten.

3) Fotografiert vor neutralem Hintergrund

Ziel jedes Bildes ist es, euer Produkt in den Vordergrund zu stellen. Deswegen solltet ihr eure Looks idealerweise vor einer weißen Wand oder Zimmertür ablichten. Schuhe oder Handtaschen könnt ihr auf einem einfarbigen Schuhkarton inszenieren.

4) Informiert über Produktfeatures

Auch hier gilt: ruhig ins Detail gehen und über Sitz, Schnitt, Material und ggf. Mängel genau berichten. Je mehr Infos ihr in euer Angebot schreibt, desto seltener müssen sich Interessenten erkundigen. Außerdem steigert eine ausführliche Produktinfo die Verkaufschancen.

5) Fordert realistische Preise mit Spielraum

Bei vielen Online-Martkplätzen lassen sich meist angemessene Preise erzielen. Faustregel: Setzt den Startpreis so an, dass später noch Luft für einen Preisnachlass bleibt.

Tipp: Wenn ihr nicht wisst, welcher Preis ok ist, vergleicht einfach bei Vestiaire Collective oder Kleiderkreisel mit ähnlichen Produkten.

Bei meiner Recherche war ich überrascht, wie viele Möglichkeiten es gibt, ausrangierte Kleidung online zu verkaufen. Ich hoffe, für euch ist das Richtige dabei. Erzählt mir gern in den Kommentaren von euren Erfahrungen – auch, wenn ihr noch weitere Online-Marktplätze kennt. Viel Erfolg!

Christine

von

Fashionista und Schreiberin, die für Euch auf die Jagd nach guten Looks, spannenden Trends und neuesten Style-Inspirationen geht. Und zwischendurch einen Blick hinter die Kulissen von Ana Alcazar wirft, um über People, Shootings und den ganz normalen Wahnsinn eines kreativen Labels zu berichten.

5 Kommentare

  • Avatar Martina says:

    Hallo,
    ihr schreibt bezüglich momox:

    „Perfekt für alle, die:
    – zügig viele No-Name-Klamotten auf einmal loswerden wollen“.

    Das stimmt doch gar nicht ! NoName-Ware wird gar nicht akzeptiert.

    • Viv Viv says:

      Hi Martina,
      danke für deinen Kommentar. Da haben wir uns missverständlich ausgedrückt. Es geht eher um „günstige“ Fast-Fashion-Teile, die man im Paket verkaufen kann. Ich habe das im Text korrigiert.
      Grüße, Viv

  • Avatar Studi Kompass says:

    bin gerade auf der Suche nach so einer Plattform, bisher hatte ich meine Kleidung nur auf Instagram verkauft..

    LG Silvia

  • Avatar C. R. says:

    Hilfe, mein Mann hat in 3 Monaten 10 kg abgenommen. Jetzt möchte ich einen Teil seiner teuren Designer Anzüge Grösse98/50 verkaufen. Wie und wo am besten ?
    Bin dankbar für gute Ratschläge.

  • Avatar C.R. says:

    Ich habe viele teure Designer Mode. Aber einige second hand Läden nehmen nichts, was älter als 5 Jahre ist (5 Jahre sind ruckzuck rum…). Ich trage meine Teile sehr wenig, weil ich so viel habe, aber ich hebe sie zum Teil doch etwas länger in meinem Schrank auf. Seufz…
    Wo verkaufe ich am besten ?

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