Aug 12, 2016

Sommer-Special: Styles, die Problemzonen kaschieren

Was ist schon die perfekte Figur? Die Vorstellungen gehen oft weit auseinander und meistens  wünscht sich Frau genau das, was sie selbst nicht ist: So möchte die athletisch-trainierte Frau femininer aussehen, der androgyne Figurtyp sehnt mehr Oberweite herbei und Damen mit weiblichen Rundungen wollen einfach nur schlanker sein. Die eine oder andere rackert sich im Fitnessstudio ab, um kleine Röllchen am Bauch loszuwerden. Oder plagt sich mit verschiedenen Diäten.

Dabei ist eigentlich das Wichtigste, dass ihr euch in eurer Haut wohlfühlt. Denn wenn die Ausstrahlung stimmt und die Augen leuchten, ist jede von uns unschlagbar. Macht euch frei vom totalem Fitnessstress – denn mit diesen einfachen Styling-Tricks könnt ihr kleine „Makel“ ganz entspannt kaschieren.

Figurwunder A-Linie.

Wenn ihr mich fragt, sind A-Linien Kleider die Fashion-Wunderwaffe überhaupt: Sie lenken nicht nur gekonnt von kräftigen Oberschenkeln ab, sondern umspielen auch Hüftgold oder verdecken ein Bäuchlein. Der fließende Schnitt umspielt die Beine und lässt sie schlanker erscheinen. Achtet beim Anprobieren darauf, dass das Kleid an der schmalsten Stelle des Beines endet – die Beine werden so optisch verlängert, was noch ein paar Pluspunkte bringt.


Fließende Stoffe können alles. Nur nicht unvorteilhaft.

Figurbetonte Oberteile und hautenge Kleider sind für alle ein No-Go, die mit ihrem Bauch hadern. Wer die Mitte des Körpers als Problemzone sieht, sollte sich für fließende Materialien entscheiden. Diese umspielen etwaige Rundungen sanft und lassen kleine Pölsterchen nicht mehr ins Gewicht fallen. Prints und großflächige Muster fangen übrigens die Blicke und lenken von unliebsamen Zonen ab.

Auch unter gerade geschnittenen Kleidern und fließenden A-Linien-Cuts verschwindet ein kleines Bäuchlein.

Senkrechte Linien betonen – das zaubert wahre Größe.

Egal, ob groß oder klein, sportlich oder feminin – wer den ultimativen Schlank-Mach-Effekt einsetzen will, entscheidet sich für Längsstreifen. Aber auch alles andere, was eure Figur streckt, ist gut. Wählt Kleider mit V-Ausschnitten, mittiger Knopfleiste oder Reißverschlüssen. So wird nicht nur das Bäuchlein kaschiert, sondern jede Silhouette wirkt einfach schlanker.

Klein und zierlich – was passt?

Wer von euch selbst kleiner ist, kennt es vielleicht – es gibt total coole Looks, in denen man aber förmlich verschwindet. Dazu gehören kastige Kleider, aber auch aufwendige Styles mit Volants oder großen Applikationen. Am Besten kommen kleinere Frauen in weiblichen Kleidern zur Geltung, welche die Kurven betonen. Und weil nicht jede von uns eine langbeinige Gazelle ist, verlängern hohe Schuhe und Röcke, die eine Handbreit über dem Knie enden, zusätzlich die Beine. Spitze und Seide als Materialien sind perfekt.

 

Je länger die Beine – je kürzer der Rock.

Gerade der androgyne Figurtyp kann es sich meist erlauben, den Blick auf die Beine zu lenken. Kurze Röcke und Kleider, sportliche Oberteile oder Tops mit Rüschen und Stickereien sehen einfach gut aus bei ellenlangen Beinen mit schmalen Fesseln. Wer bei einer schmalen Figur Kurven zaubern will, entscheidet sich für ausgestellte Kleider oder Wickelkleider – dazu einen Gürtel tragen, welcher die Taille betont.

 

Röcke bei kräftigen Oberschenkeln?

Das geht! Entscheidend ist nur die Länge. Kleider oder Röcke sollten mehr als die Hälfte vom Oberschenkel verdecken und nicht zu eng anliegen. Auch glänzende Materialien tragen tendenziell auf. Greift lieber zu matten Stoffen – am Besten in dunkleren Farben. Ideal sind aber Midi- und Maxi-Kleider bzw. -Röcke. Sie lenken die Blicke auf den Oberkörper und lassen die Problemzone verschwinden.

 

Die Sache mit der Oberweite.

Ganz sicher ein Thema für sich – Frauen und ihre Oberweite. Die einen fühlen sich mit ihrem kleinen Busen unweiblich, die anderen beklagen sich über ihre großen Brüste, weil sie beim Kleidungskauf stören und und und … Heißer Tipp für kleine Brüste: Ein schöner Rücken kann auch entzücken – also greift zu den coolen Styles mit tiefem Rückenausschnitt. Frauen mit großem Busen stehen V-Ausschnitte am besten – sie strecken optisch den Oberkörper, wodurch die Brüste kleiner wirken.

 

Beine zeigen – trotz dicker Waden?

Wer dicke Waden hat, macht sehr häufig um Röcke und Kleider einen großen Bogen. Die gute Nachricht: Das muss nicht sein. Auch hier solltet ihr nur wieder darauf achten, dass der Schnitt stimmt. Rocksäume dürfen auf keinen Fall auf der Wade enden, denn das lässt sie kräftiger aussehen. Viel vorteilhafter ist es, wenn euer Kleid bis zum Knie reicht. Auch gut: Maxilänge. Und Blockabsätze strecken optisch noch etwas in die Länge – Finger weg von Schuhen mit sehr dünnen Absätzen!

 

 
Ihr seht, es gibt für jeden Figurtyp und jede Problemzone kleine Tipps und Tricks mit großer Wirkung. Also bleibt einfach cool und genießt den Sommer. Wenn euch noch Styling-Ideen einfallen, schreibt mir gern. Ich bin gespannt.

Christine

von

Fashionista und Schreiberin, die für Euch auf die Jagd nach guten Looks, spannenden Trends und neuesten Style-Inspirationen geht. Und zwischendurch einen Blick hinter die Kulissen von Ana Alcazar wirft, um über People, Shootings und den ganz normalen Wahnsinn eines kreativen Labels zu berichten.

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