Aug 19, 2016

Aloha – Keep your (Hawaiian)-Shirt on

Hawaii gilt als Place-to-be mit Sonne, Surfern und Ukulele – und das alles findet sich auch in Honolulu. Denn Honolulu, was soviel wie „geschützte Bucht“ bedeutet, ist mit der atemberaubendsten Küste und Waikiki-Beach gesegnet. Aber die Hauptstadt von Hawaii hat auch noch ein anderes Gesicht – die Metropole an der Südküste Oahus ist ein quirlig-pulsierender City-Hotspot mit zwei Zentren: dem historischen Downtown Honolulu als Geschäftsviertel und östlich davon eben Waikiki – mit dem weltberühmten Waikiki Beach.

Waikiki

Pazifik-Idyll pur: Waikiki

Downtown-Honolulu

Geschäftszentrum Hawaiis: Downtown Honolulu

In der Metropole findet ihr alles: Temporary Art Galleries, Mid-Century Architektur, erstklassige Läden, eine blühende Kunst- und Kulturszene, eine vielfältige Restaurantszene und edle Fashion Brands, die mit hawaiianischen Manufakturen und Kunsthandwerkern zusammenarbeiten. Honololu wird immer hipper, vor allem in Sachen Nightlife –  schicke Clubs und Lounges oder Kunstevents sorgen für Inspiration pur. Die Mehrheit der Bevölkerung von Oahu lebt in der ausgedehnten Stadt, die sich über die südöstlichen Ufer von Pearl Harbor bis zu Makapuu Point erstreckt und Waikiki – dessen Schönheit schon die Königsfamilie Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte – einschließt.

Arizona-Memorial

Das Arizona Memorial in Pearl Harbor – die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Hawaiis.

Wenn ihr einen beschaulichen Urlaub plant, sollte ihr euch eher auf andere Teile Oahus – wie die Strände im Norden – verlagern, denn hier in Honolulu tobt das Leben. Zum Chillen könnt ihr euch zwischendurch ein paar Stunden am Strand gönnen. Wann immer ihr wollt! Denn an der Südküste regnet es selbst im Winter kaum und die Wassertemperatur des Meeres bleibt konstant um 25 Grad. Mietet euch in eines der über 200 Hotels am Waikiki Beach ein und geht von dort aus auf Entdeckungsreise …

Sightseeing, Strandurlaub und hawaiianisches „Laid Back“

Honolulu hat einfach alles. Nur keine Hektik. Das zeigt schon das hawaiianische Shaka-Zeichen – der Surfergruß ist wirklich allgegenwärtig. Und ohne Surfbrett geht eigentlich gar nichts. Die Hawaiianer wachsen mit dem Board unter den Füßen auf. Aber die große Gelassenheit der Inselbewohner hat ihren Ursprung schon in der Geschichte: Lange bevor die spanischen Eroberer kamen, war Hawaii von Polynesiern bevölkert. Diese haben ihre eigene Kultur entwickelt und so ergibt sich auch immer noch der Ursprung der Lebensweise der Hawaiianer. Hang loose! Bleibt locker und genießt den Moment.

Shaka

Shaka! Hier kommt man noch zum leben…


Der Zauber der Vergangenheit – historische Orte in Downtown Honolulu

In Downtown Honolulu könnt ihr auf den Spuren der Geschichte wandeln. Hier befinden sich einige der historischsten Orte von Oahu. Am Besten verschafft ihr euch erstmal einen Überblick. 15 Minuten westlich von Waikiki stoßt ihr im Honolulu Harbor auf den Aloha Tower. Der im September 1926 erbaute Aloha Tower war vier Jahrzehnte lang das höchste Gebäude, bevor die modernen Wolkenkratzer ihn überflügelten. Von der Aussichtsplattform im 10. Stockwerk des Aloha Tower habt ihr eine tolle Aussicht auf den Hafen sowie das Finanzviertel der Stadt. Und könnt in luftiger Höhe im Aloha Tower Marketplace mit zahlreichen Läden und Restaurants auch noch einkaufen. Schlendert durch die Läden auf fast 16.000 m2  oder genießt ein Mittagessen mit Meerblick.

Aloha-Tower

Die Einfahrt eines Kreuzfahrtschiffs vom Aloha-Tower zu beobachten – Ein echtes Erlebnis!

Wieder am Boden könnt ihr die kurze Strecke in das Kunstviertel von Chinatown gleich zu Fuß gehen. Der ersten Chinesen erreichten Hawaii 1789 auf einem Handelsschiff. Rund um die Maunakea Street entstand schon in den 1870er Jahren ein eigenes Stadtviertel der chinesischen Bevölkerung Hawaiis. Heute ist Chinatown der quirligste und bunteste Stadtteil der Metropole mit Märkten und Garküchen an jeder Ecke und vielen Kunstgalerien. Abends pulsiert das Leben in den Bars und Clubs rund um die Hotel Street, in der früher das Rotlichtviertel des Hafens angesiedelt war.

Chinatown

Quirliges Chinatown

Ein anderer historischer Ort wartet jeden Freitag mit einem kostenlosen Konzert auf: Im Garten des Iolani Palace, der ehemaligen königliche Residenz spielt die Royal Hawaiian Band. Der Atmosphäre an diesem Ort ist einzigartig, man hört nur die Musik – keine Straßen, keine Autos. Nehmt euch die Zeit, setzt euch unter die großen Banyanbäume, die euch angenehme, kühle Luft bieten, und lauscht den Klängen. Das dreistöckige Palast-Gebäude im Rokoko-Stil ist heute ein Museum und übrigens das einzige Königshaus auf amerikanischem Boden. Im Museum könnt ihr historische Fotos, eine Sammlung von Orden, den Thronsaal und das Blaue Zimmer besichtigen.

Justiz-Palast

Justiz-Palast und Kamehameha-Statue

Gegenüber vom Iolani Palace seht ihr gleich die Kamehameha Statue aus Bronze. Das meistfotografierte Wahrzeichen von Hawaii steht direkt vor Aliiolani Hale, dem Justizpalast. König Kamehameha I. vereinte nach konfliktreichen Jahren 1810 die Inseln Hawaiis zu einem Königreich.

Wenn ihr weiter durch die Straße von Downtown Honolulu streift, hört ihr manchmal Kirchenglocken. Ganz in der Nähe des Iolani Palace trefft ihr auf die bekannte Kawaiahao Church. Die als „Westminster Abbey of the Pacific“ bekannte erste christliche Kirche auf Oahu besteht aus 14.000 Korallenplatten, die von Arbeitern und Missionaren von den Riffen des Ozeans transportiert wurden. Die imposante Kirche ist seit 1962 ein nationales, historisches Denkmal.

Kirche

Erste christliche Kirche Oahus

Wer tiefer in die Geschichte Hawaiis eintauchen will, für den ist das Bishop Museum ein absolutes Must-Do. Das 1889 gegründete meistbesuchte Museum Hawaiis zeigt mit 24 Millionen Ausstellungsstücken eine umfassende Sammlung zur hawaiianischen Kultur. Das Highlight ist die Prunksammlung in der Hawaiian Hall. Schaut auch unbedingt beim historischen Hawaii Theatre vorbei, das immer wieder mit spannenden Produktionen aufwartet.

Bishop-Museum

Nehmt euch viel Zeit für die Erkundung des Bishop Museums

Für den kleinen und größeren Hunger zwischendurch – Schlemmen in Kapahulu

Lust auf Sushi oder Burger, Japanisch, Chinesisch oder Thai? Oder doch lieber ein großer Teller mit hawaiischen Speisen im Ono Hawaiian Foods oder ein Essen zum Mitnehmen aus dem Rainbow Drive In? Vielleicht bevorzugt ihr wie die Einheimischen eine warme Malasada von Leonard’s Bakery oder erfrischt euch mit Shave Ice aus der Waiola Bakery? Egal, worauf ihr Lust habt – vom feinen Restaurant bis hin zum Schnellimbiss findet ihr auf der Kapahulu Avenue alles. Einfach „ono“ – hawaiianisch für „köstlich“!

Kultshop – Bailey’s Antiques and Aloha Shirts

Hier in der Nähe von Waikiki könnt ihr übrigens auch gut einkaufen. Rund um die Kapahulu Avenue gibt es coole Läden, die von antiken Aloha-Hemden bis zu Sport-Styles alles haben. Ein Hotspot ist der Bailey’s Antiques and Aloha Shirts-Store. Der vielleicht prominenteste Laden Hawaiis ist versteckt und liegt nicht direkt auf der Haupteinkaufsstraße. Hier haben schon Promis wie Nicholas Cage ihre Hawaii-Hemden gekauft, was an den zahlreiche Fotos an der Wand dokumentiert ist.

Ala-Moana

Holt raus eure Dollars…

Shop till you drop – Ala Moana Shopping Center

300 unterschiedliche Stores – das Ala Moana Shopping Center ist das größte Einkaufzentrum in ganz Hawaii. Vom Hawaii-Hemd über Luxusmarken bis hin zu klassischen amerikanischen Brands gibts hier fast alles.

Der Stoff, aus dem die Träume sind – Hawaiihemd, Aloha Design und die Fashionszene

„Adorned with romantic island motifs and tropical imagery, this casual attire reflects the wearer’s encounters with a dreamy yet spirited tropical paradise.“
(Dale Hope)

Elvis Presley trug es in den 1960ern, Tom Selleck als „Magnum” in den 1980ern – das Hawaiihemd mit seinen typische Mustern und Motiven entdeckten die unterschiedlichsten Typen schon für sich. Mit seinem lebensfrohen Aloha Design ist es bei Touristen, Surfern oder Rock`n`Roll-Fans nicht nur „in“, sondern hat mittlerweile Kultstatus.

Alohahemden

Ohne kommt hier keiner zurück.

Apropos Aloha Design – die Fashionszene in Honolulu explodiert. Junge Designer lassen sich immer mehr von ihrer Heimat inspirieren, statt nach New York oder L.A. abzuwandern. Und holen sich in der pulsierenden Metropole kreativen Input. Die Entwürfe und Ideen der lokalen Designer boomen, sogar Celebrities wie Teri Hatcher und Paris Hilton oder Cameron Diaz decken sich beispielsweise mit den Bikinis von Pualani Hawaii Swimwear ein. Einmal im Jahr feiert sich die Fashion-Szene seit 2015 auch bei der Honolulu Fashion Week.


Kunst und Kultur –  Must-Sees

Honolulu Museum of Art
Umfangreiche Sammlung aus über 38.000 Stücken, u.a. japanischer, chinesischer und hawaiianischer Kunst.

Hawaii State Art Museum
Das größte Museum zeitgenössischer Kunst von Malern und Bildhauern aus Hawaii.

Shangrila

Sehnsuchtsort Shangri-La

Shangri La
Eines der architektonisch bedeutendsten Gebäude auf Hawaii mit einer Sammlung an islamischen Kunstgegenständen.

Spalding House
Versteckte Kunstoase mit Skulpturengarten sowie sechs Ausstellungsräume, die unterschiedliche Reihen zeitgenössischer Kunst beherbergen.

 Dinge, die ihr kaufen solltet

► Ukulele von PuaPua
► Shirt von Bailey’s Antiques und Aloha Shirts

Ukulele

In extra kurzen Touristenkursen könnt ihr einfache Songs auf der Ukulele lernen

Honolulu Playlist

► Mr. Carmack – „Likelike Highway“
– Andy Cummings ► „Waikiki“
► Nohelani Cypriano ► „Lihue“
► Israel Kamakawiwo’ole – „Somewhere over the rainbow“

Filme

► Blue Hawaii (1961)
► Jurassic Park (1993)
► The Descendants (2011)
► Aloha (2015)

Outfit – Palmig, na was sonst?

Fangt schon mal an, zu träumen. Aloha Oe. Oder besser: Fliegt nach Honolulu!

von

Meine Liebe zu Mode und Kommunikation hat mich zu Ana Alcazar gebracht – als Texterin & Konzepterin in der klassischen Werbung groß geworden, schreibe ich seit fast 10 Jahren für unser Münchner Designerlabel. Im Redaktionsteam bin ich für alle Corporate-Themen zuständig, außerdem befasse ich mich hier mit aktuellen Trends & meinem Herzensthema Gleichberechtigung,

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