Sep 26, 2016

Muster mustern!

Die Kombinationen sind wild, die Prints ausgefallen: „Muster Muster Muster!“ heißt das Motto vieler Haute Couture Designer in der aktuellen Saison. Viele Prints fallen dabei unglaublich extravagant aus und kreieren einen völlig neuen Look. Oftmals bemerken wir die farbigen Begleiter aber gar nicht wirklich und konzentrieren unseren Blicke viel mehr auf Schnitt, Form und Farbe. Wir zeigen euch die verschiedensten Musterarten – Welches Muster steht wem? Woher kommen die Muster? Und sind manche Muster nicht schon wieder total out?

Der Ethno-Print erlebte in den letzten Jahren ein riesiges Revival. Zuletzt sahen wir das exotische Muster in den wilden 70ern, als die Hippie-Kultur sich den verrückten Formen und Farben des Musters annahm. Seit ein paar Saisons ist der Print aber auch vermehrt in den Schaufenstern der Großen Labels wieder zu sehen – und das nicht nur auf Maxikleidern. Der Print zieht sich durch komplette Kollektionen, egal ob auf Hose, Rock, Oberteil, Kleid oder Mantel, egal ob Winter oder Sommer, Ethno funktioniert irgendwie immer.

Ein wahrer Klassiker! – Der Prinz of Wales Check gehört zur Karo-Art des Glenchecks. Der Prince of Wales Check ist an seinem Überkaro zu erkennen, das über dem feinen Karomuster verläuft. In Gelb- und Blautönen durchkreuzt es die großen Karofelder. Es entstand Im 14. Jahrhundert für den damaligen Fürsten von Wales, Edward II von England und wirkt im Gegensatz zum normalen Glencheck vielschichtiger, edler und je nach Farbgebung auch oft vornehmer.

Coco Chanel lässt Grüßen! Das Hahnentrittmuster erinnert oft an die ersten Kollektionen der französischen Designerin. Das besondere bei dieser Karo-Art: die Ecken werden durch kleine senkrechte und waagerechte Verlängerungen im rechten Winkel miteinander verbunden. Heute finden wir das Muster nicht nur in der Mode, auch als Wandtapete oder als Möbelüberzug überzeugt das Hahnentrittmuster.

Es wird wild! Der 70er und 80er Jahre wahren die Hochzeit für den tierischen Print. Seit einigen Saisons sehen wir aber wieder immer häufiger ein Zebra oder Leo über den Laufsteg laufen. Zu beachten bei diesem Muster ist aber, weniger ist mehr! Der Look kann schnell billig oder zu unruhig wirken, wenn verschiedene Tier-Prints miteinander kombiniert werden.

Streifen gehen in der Betrachtung von Mustern oft unter, da wir uns schon so an sie gewöhnt haben. Die Kraft der Streifen wird aber häufig unterschätzt. Man nehme ein Top oder Kleid mit vertikalen dünnen Streifen – schon wirkt der Träger optisch schmaler und gestreckt, das selbe gilt im Umkehrschluss für horizontale Streifen.

Welche Musterart gefällt euch am Besten? Zu welchem Print greift ihr immer wieder? Schreibt mir in den Kommentaren!

Caspar

von

Ob in der Bloggerwelt, auf Facebook, Instagram oder Pinterest, ich decke für euch jeden Trend auf. Als angehender Modejournalist und Blogger, bin ich immer auf der Suche nach neuer Inspiration und dem Extravagantem. Bei Ana Alcazar habe ich im September 2015 gestartet.

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