Business Looks 2.0: So hat sich der Look verändert

Wenn jemand „Businesslook“ sagt, dann denken wohl die meisten an ein dunkles Nadelstreifenkostüm, eine leicht transparente, schwarze Strumpfhose und Pumps mit nicht zu hohem Absatz. Es ist fast schon ein Klischee, das sich in den Köpfen festgesetzt hat, auch wenn in der Realität die wenigsten Businesslooks genau so aussehen. Es gibt sie natürlich nach wie vor, die Jobs bei denen genau das gewünscht ist aber generell ist der Businesslook natürlich um einiges vielseitiger und bietet vor allem viel Freiraum zur persönlichen Entfaltung. „Work-Life-Balance“ heißt dabei das Zauberwort. Die Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen und freier in ihrer Kleiderwahl werden. Dadurch wurde Business Mode in den letzten Jahren immer lässiger, wobei es natürlich schwierig wird, die Grenzen zu ziehen, was im Job noch geht und was eben schon zu lässig ist. Hier ist es wichtig, „Business Looks“ von „Business Casual Looks“ zu unterscheiden. Die Top gestylten Sekretärinnen aus Retro Serien wie „Mad Men“ sind natürlich nicht mehr zeitgemäß und generell wird der Business Casual Look heutzutage viel öfter getragen, als der reine Business Look.

business casual look

Außerdem wollen gerade Frauen in Führungspositionen durch klare, maskuline Schnitte Stärke zeigen. Das gilt vor allem für Frauen mit einer weiblichen Figur, denen es oft sehr wichtig ist, präsent zu sein und Stärke auszustrahlen. Hier sind tiefe Ausschnitte natürlich ein NoGo, man sollte sein Outfit aber auch nicht zu streng wirken lassen und durch weiche und feminine Stoffe wie zum Beispiel Chiffon oder Seide Abwechslung schaffen. Das ist um einiges schicker, als eine strenge Hemdbluse und strahlt trotzdem noch Stärke aus.

Business Casual hingegen ist eben das, was die meisten Frauen in der Arbeit tragen, vor allem bei Bürojobs aller Art. Er beinhaltet grob gesehen eigentlich alles, vorausgesetzt es sieht ordentlich aus und zeigt nicht zu viel Haut. Hier kann man also sowohl eine Jeans mit einer Bluse, als auch eine coole Chino zur Bikerjacke tragen und auch für die meisten Modetrends ist hier Platz. Im Sommer sind coole Midiröcke eine gute Wahl, genauso wie halblange, hübsche Sommerkleider mit einem Jäckchen drauf. Auch bei der Schuhwahl ist man relativ frei. Sowohl Schuhe mit Absätzen, als auch flache Schuhe wie zum Beispiel sogar coole Sneakers in kreativen Berufen sind hier kein Problem. Generell kann man sagen: In Berufen, die mit Mode zu tun haben, wie etwa in der Mode Redaktion oder bei einem Label wie bei uns, kann man modisch auch schon mal etwas mehr wagen.

business casual look

Tatsächlich ist man heutzutage in den wenigsten Berufen zum klassischen Nadelstreifenkostüm gezwungen und hat hier mittlerweile viel mehr Möglichkeiten, als noch vor ein paar Jahren. Grundsätzlich sollte man gerade in Führungspositionen natürlich trotzdem aufpassen und sich lieber schlicht und elegant als cool und lässig kleiden, aber selbst da hat man als Frau noch um einiges mehr Möglichkeiten, als die Männerwelt. Trends wie Marlenehosen kombiniert mit einer schicken Bluse sind trendy und auch im Job kein Problem.

Mein Tipp ist generell: In hochwertige Teile investieren. Eine schöne Seidenbluse macht einfach wahnsinnig viel her und auch die zarte Goldkette wirkt um einiges eleganter als die angesagte Statementkette. Außerdem ist es immer schön auch mal zu bunten Farben zu greifen. Wenn man die dann ganz schlicht mit Schwarz oder Grau kombiniert kann man eigentlich auch nicht mehr viel falsch machen und auch wenn sie modisch nicht die größte Stilikone ist: Sogar unsere Bundeskanzlerin greift schon mal gerne zum orangenen oder grünen Blazer und sieht damit gleich viel frischer und freundlicher aus.

business casual look

Egal in welchem Beruf, ab und zu darf man sich modisch auch mal was trauen und so lange man sich innerhalb der generellen Vorgaben bewegt, was das Haut zeigen und den grundsätzlichen Look angeht, ist das auch wirklich kein Problem. Business Kleidung sollte man also nicht als Uniform sehen, sondern als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und dann macht die Mode in der Arbeit auch gleich wieder viel mehr Spaß.

Eure Anja

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Studentin und Bloggerin. Neben meinem eigenen Blog „Stylejunction“, den ich zusammen mit meiner Mitbewohnerin betreibe, bin ich seit Februar 2014 ein Teil des ana alcazar Teams. Was ich mag: Unifarbene Kleider und Oversize Cardigans. Was ich nicht mag: Aufgewärmte Trends wie Schlaghosen und Crop Tops. Auf dem ana Blog halte ich euch über die verschiedensten Trends und Looks auf dem Laufenden, verrate euch, wie ihr euch wie die Stars stylt und gebe Modetipps.

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