Sep 2, 2016

FASHION NEWS: Bread&Butter ist zurück

Die Bread&Butter entstand als kleine Modemesse in den 1990er Jahren in Köln. 2003 zogen die Veranstalter die Messe nach Berlin zur Fashion Week – schnell wurde die Messe zur Europas wichtigstem Event im Bereich Mode & Lifestyle. Das Konzept war neu, die Labels exklusiv und besonders. Durch die Digitalisierung und Veränderungen in der Branche verlor die Messe mit den Jahren immer mehr an Bedeutung. Der Verbraucher hatte durch Social Media und diverse Online Shops plötzlich direkten Zugang zur Mode – exklusive und nach Gästeliste geführte Events wie die Bread&Butter verloren so an Wichtigkeit und Mitspracherecht. Die Folge: immer mehr Labels und Modehäuser verabschiedeten sich von Berlin und zogen zu anderen Messen oder Schauplätzen.

Nun hat sich der Online-Händler Zalando das Ziel gesetzt die Kultmesse wieder zu beleben. Das Besondere: Zum ersten mal wird dieses Jahr die Bread&Butter der Öffentlichkeit zugänglich sein. Mode wird immer demokratischer und zugänglicher – das haben auch die Veranstalter erkannt. Das Ziel ist es die Mode noch Näher an den Kunden zu bringen und ihm die Möglichkeit geben direkt vor Ort sich mit den Marken vertraut zu machen und diese zu erleben.

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Was erwartet uns?

Das Konzept der herkömmlichen Messe wurde völlig über den Haufen geworfen. Dafür finden sich auf dem Gelände der Arena Berlin zahlreiche Bühnen und Stände auf denen sich zum einen die Labels vorstellen können, aber auch ausgewählte Musiker kuratiert vom Boiler Room werden auf den Bühnen performen.

Das Motto: NOW!

Mit dem Motto NOW will die B&B die Vielseitigkeit der heutigen Mode und Pop-Kultur feiern. Mode unterliegt immer dem Zeitgeist, dem Hier und Jetzt. Eine Einladung an junge Kreative ihre neuen Ideen, Produkte und Trends in Echtzeit über digitale Wege zu teilen und zu verbreiten. Pumpa & Boss machen es vor – ihre Shows werden auf der Bread&Butter frei zugänglich sein und zu dem noch live im Netz übertragen.

Die Kritik

Der Besucher freut sich natürlich – jeder kann irgendwie auf seine Art und Weise bei dem Event partizipieren und Mode ganz neu erleben. Allerdings besteht natürlich die Gefahr, dass die Messe nicht mehr als professioneller Handelsort gesehen wird, sondern vielmehr als Event und Unterhaltung, wobei doch eigentlich im Focus die Mode und die Wirtschaft die dahinter steckt stehen soll. Es bleibt also abzuwarten, was die nächsten drei Tage bringen.

Was haltet ihr von dem Konzept? Würdet ihr zu solchen Veranstaltungen gehen? Schreibt mir in den Kommentaren!

Caspar

von

Ob in der Bloggerwelt, auf Facebook, Instagram oder Pinterest, ich decke für euch jeden Trend auf. Als angehender Modejournalist und Blogger, bin ich immer auf der Suche nach neuer Inspiration und dem Extravagantem. Bei Ana Alcazar habe ich im September 2015 gestartet.

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