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Modetrends – Was war, was ist, was wiederkommt.

Auf den ersten Blick scheint es, als habe die Mode ihre ganz eigene Geschichte. In der Rückschau lassen sich zahlreiche Modetrends erkennen, die nacheinander entstanden sind und sich gegenseitig abgelöst haben. Viele von ihnen haben die Damenmode nachhaltig geprägt, manche waren nur von kurzer Dauer, sind aber nach wenigen Jahren zurückgekehrt. Gewisse Spuren haben Sie alle hinterlassen: Fransenkleider aus den 20er Jahren – längst wieder auf dem Laufsteg. Der Petticoat, wie man ihn in den 50ern trug – ebenfalls ein Evergreen bei jeder Fashion Show. Etuikleider mit den typischen 60s Mustern – auch sie haben ihren Platz in der Haute Couture zurückerobert. Von den 80er Jahre hatte niemand geglaubt, dass ihr ausgefallener Look noch einmal wieder kommen könnte. Doch auch Leggings und Longtops sind heute wieder in. Und die 90er? Da war alles erlaubt, auf der Modenschau genauso wie auf der Straße. Daran scheint sich bis heute nicht viel geändert zu haben. Den Stil der modernen Frau zu definieren ist schwerer denn je, seit das Prinzip der Individualität die Mode derart beeinflusst, dass unzählige Richtungen nebeneinander existieren. Wer die Modetrends von morgen voraussehen will, braucht schon ein gewisses Gespür dafür, welcher Look demnächst angesagt sein wird. Ein Gespür, das Be und Ju Ilzhöfer von ana alcazar bereits mehr als einmal unter Beweis gestellt haben.

Revolutionen im Kleiderschrank.
Dass Frauen heute tragen, wonach Ihnen der Sinn steht, ist keine Selbstverständlichkeit: Die laszive Freizügigkeit, mit denen die Ikonen der Roaring Twenties vor fast 100 Jahren Aufsehen erregten – modisches Symbol dieser Zeit ist die Federboa – galt bereits Anfang der 50er wieder als unschicklich. Züchtige Röcke hielten Einzug auf dem Laufsteg, Hosen wiederum wurden auf so gut wie keiner Fashion Show mehr präsentiert. Einen individuelleren – und nicht zuletzt gewagteren – Geschmack brachte erst die Flower Power Bewegung mit sich: Selbst Gestricktes vs. zerrissene Jeans. Batik vs. Catsuit. Diese Gegensätzlichkeit der Modetrends, entfacht zu Zeiten von Woodstock und den Beatles, war nun nicht mehr aufzuhalten. Wenige Jahre später standen sich nicht mehr nur die Jugend und das Establishment gegenüber, sondern Popper, Rocker, Punks und Hip-Hopper. Deren Stile hatten nun – außer vielleicht der Passion für Jeans – so gut wie nichts mehr gemeinsam. In diesen, modisch undurchsichtigen 80er Jahren entstand auch das erste Projekt der heutigen ana alcazar Designerinnen. Ihre stärkste Inspiration schöpften diese allerdings aus der darauffolgenden Dekade.

Mode, die Grenzen sprengt.
Zwar sind die knalligen Farben der 90er, in denen man am liebsten das ganze Leben zu einer Modenschau gemacht hätte, und Unberechenbarkeit zur obersten Priorität beim Styling erhob, heute ebenfalls wieder verblasst. Und mit ihnen die weiten Jacken, Plateauschuhe und Sonnenblumen. Doch der Spirit jener Zeit lebt in ana alcazar weiter: Mode, die kein Selbstzweck ist, sondern Ausdruck individueller Lebensfreude. Wer die neuesten Modetrends verfolgt, sieht, dass der Hype von gestern am nächsten Tag schon heiße Luft sein kann, und ein längst tot geglaubter Style übermorgen schon wieder up to date. Umso wichtiger ist es, seinen eigenen Weg zu gehen. So wie ana alcazar.